Allgemeine Frage eines Angehörigen
Frage
Um zu verstehen was ich möchte..hier kurz die Konstellation... Mutter mit 3 Töchtern 15, 18, 22, Vater vor 4 Jahren verstorben, Ich seit 7 Jahren Lebensgefährte der Mutter. Am Borderline Syndrom eindeutig erkrankt ist die 18 jährige Tochter... Wie kann sie dazu gebracht werden, eine Therapie zu beginnen ?? Die Zugänglichkeit hierfür bei ihr ist sowohl von familiärer Seite, als auch von Freundes/Freundinnen Seite her gleich =0 . Jeder Kontakt, der in diese Richtung geht wird unterbunden..Gespräche fruchten nichts...zwingen kann sie niemand, da 18... Wir vermuten u.a. einen sexuellen Missbrauch vor ca. 3 Jahren...können es aber nicht genau lokalisieren...sie hat sich niemandem hierzu anvertraut. Sorgen bereiten hier vor allem auch die berufliche/schuliche Zukunft...die nicht angepackt wird...sowie auch die sehr stark wechselnden sexuellen Beziehungen... Wie packen wir es am besten an ???
Antwort
Die belastende Situation ist gut nachvollziehbar. Allerdings ist es genau wie Sie schreiben, man kann niemanden zu seinem Glück, bzw. zur Therapie zwingen. Im Gegenteil Druck ist sogar oft kontraproduktiv. In vielen Fällen ist gerade bei Personen unter 20 Jahren der "Widerstand" gegen Therapie recht gross. Ich kann Ihnen und der Familie nur empfehlen sich selbst zu schützen, das heisst abzugrenzen und ihre eigenen Grenzen zu definieren.







