Abgrenzung von Angehörigen
Frage
ich musste einfach schreiben, weil ich nicht wusste wohin ich mich sonst wenden soll. Es kann sein, dass diese Frage die ich habe shcon beantwortet wird auf dieser Seite, wenn dem so ist, wünsche ich mir nur einen Verweis dorthin das genügt. Mein Problem ist folgendes: Ein sehr guter Freund von mir leidet, so glaube ich, an dem Borderlinesyndrom (sie sollen auch keine Diagnose stellen, dass tut schon sein Psychotherapeut), er verletzt sich regelmäßig, und ist psychisch ziemlich instabil, ich wollte nur in erfahrung bringen, wie ich mich verhalten soll. Auf keinem Fall will ich ihn in seinen Taten bekräftigen, aber ich stehe wie vor einem endlos schmerzendem Nichts wenn er mir am Telefon erzählt, dass er sich shcon wieder geschnitten hat, cih weiß einfach nicht was ich sagen soll... es tut einfach weh dieses ohnmachtsgefühl, schließlich muss er selbst erst etwas ändern wollen, alles einreden bringt ja nichts wenn er sich sofort verschließt...
Antwort
Sich "abzugrenzen" ist in solchen Fällen oft wirklich nicht leicht ist. (Manchmal ist es hilfreich in eine Angehörigengruppe zu gehen, die es in manchen Städten gibt.)
Sie sollten auf Ihre eigenen Grenzen achten, deutlich machen, dass Sie manches vielleicht nicht gut ertragen können und sich da schützen, ohne gleichzeitig Ihrem Freund das Gefühl zu geben, dass Sie ihn als Mensch mit seinen Problemen ablehnen. Zwischen sich selbst schützen und sich abgrenzen und den anderen ablehnen oder im Stich lassen ist ein himmelweiter Unterschied. Nicht selten haben aber auch Partner und Partnerinnen von Borderline-Patienten selbst Schwierigkeiten, so dass sich auch eine eigene Psychotherapie in vielen Fällen empfiehlt, die auch dazu beitragen kann, sich besser "abgrenzen" zu können, was immer auch "sich einlassen können" heisst, ohne dass die Beziehung gefährdet wird







