Tranquilizer besitzen ein hohes Suchtpotential. Schon nach wenigen Tagen/Wochen der Einnahme können beim Absetzen des Medikamentes genau die Symptome verstärkt auftreten, gegen die sie eigentlich wirken sollen: Angstzustände, Schlafstörungen etc.
So kann ein Teufelskreislauf beginnen, der schließlich zu einer Tranquilizersucht führt.
Eine längere regelmäßige Einnahme von Beruhigungsmitteln führt auch zu einer Gewöhnung des Körpers, was zu einem Verlust der Wirkung führen kann.
Aus diesen Gründen sind Tranquilizer nur in Ausnahmefällen und zur kurzfristigen Einnahme bestimmt.
Nebenwirkungen
Verwirrung, starke Bewusstseinsdämpfung, unkoordinierte Bewegungen, Muskelerschlaffung, Artikulationsstörungen und Kopfschmerzen, aber auch paradoxe Reaktionen auf diese Mittel wie vorübergehender Identitätsverlust sowie Angstzustände, Wutausbrüche, Schlafstörungen und Wahnideen bis zu Bewusstseinsausfällen (insbesondere bei rasch wirkenden Präparaten).
Bei Atemwegserkrankungen kann es zu bedrohlichen Komplikationen kommen, da Tranquilizer eine atemhemmende Wirkung haben können.
Beruhigungsmittel beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit, so dass eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr meist nicht mehr möglich ist!
Bekannte Tranquilizer (Handelsnamen):
Adumbran®, Lexotamil®, Tavor®, Tranxilium®, Valium® (Diazepam)




