Auf diesem Seitenbereich möchten wir einen Überblick zum Thema Essstörungen geben.
Was bedeutet überhaupt Essstörung?
Eine Essstörung äußert sich durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper.
Sie reicht von wahllosem, zwanghaftem Verschlingen großer Nahrungsmengen bis zur totalen Verweigerung des Essens. Dieses Verhalten ist ein Ausweichverhalten, eine Reaktion auf unbefriedigende Lebensverhältnisse, Flucht, Hilflosigkeit, Verweigerung und stummer Protest, zugleich aber auch Resignation und Anpassung. Essgestörte Menschen unterliegen häufig einem enormen Leidensdruck. Dieser wird von der Umwelt oft weder wahr- noch ernst genommen. Ungefähr 85 Prozent der Betroffenen sind Frauen.
In zunehmendem Masse leiden auch Männer und junge Mädchen darunter.
Es gibt verschiedene Formen von Essstörungen, wobei die Übergänge zwischen den einzelnen Störungen fließend sind. Essstörungen führen zu gesundheitlichen, seelischen und sozialen Folgen.
Die verschiedenen Essstörungen gehören in der gesamten westlichen Gesellschaft mit zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen, mit geringem oder auch aufgeprägtem Suchtpotential.
Hier ein Überblick über die verschiedenen Essstörungen:
- Adipositas (Fettsucht)
- Anorexie (Magersucht)
- Binge-Eating-Disorder
- Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
- Latente Esssucht
- Orthorexia nervosa
Literaturempfehlung zum Thema Esstörung:
Essen als Ersatz. - Wie man den Teufelskreis durchbricht
von Geneen Roth
-------
Alice im Hungerland. - Leben mit Bulimie und Magersucht.
von Marya Hornbacher
--------
Selbstheilung von Eßstörungen für langjährig Betroffene
von Monika Schimpf
--------
Wege aus dem goldenen Käfig
von Alexa Franke
--------
Engel haben keinen Hunger - Die Geschichte einer Magersucht
von Brigitte Biermann
--------
Iß doch endlich mal normal! - Hilfen für Angehörige von eßgestörten Mädchen und Frauen
von Bärbel Wardetzki
--------
Die Bulimie besiegen
von Ulrike Schmidt und Janet Treasure
-------




